Nur noch ein paar Tage und wieder ist ein Jahr vorbei und man kann sagen, es wird immer verrückter.
Finding Greta
Es ist zwar etwas ruhiger um Greta Thunberg geworden, aber dafür ist sie von der Bildfläche nicht verschwunden, im Gegenteil. Allerdings sind ihre Follower ein gänzlich anderer Schlag und man fragt sich, geht es diesen Leuten wirklich um den Klimawandel, oder nur darum aufzufallen. Am 29. November witterte Friday’s For Future folgendes:
Es ist nicht das erste Mal, dass FFF sich durch Antisemitismus auszeichnet und weniger durch Klimaschutz. Ich will jetzt auch gar nicht auf den CO2 Ausstoß in Gaza oder der Westbank eingehen, sowie die Wasserverschwendung oder Umweltverschmutzung. Aber es zeigt, dass Gruppen, die denken sie wären im linken Spektrum, Antisemitismus, beziehungsweise Antizionismus, praktizieren müssten, um ernst genommen zu werden. Das Gegenteil ist der Fall, denn FFF in Israel wird dadurch diskreditiert, aber das ist diesen Leuten egal, wie auch die Tatsache, dass Demonstrationen in den Palästinensergebieten nur dann stattfinden, wenn sich der Protest mit dem Verteufeln von Israel Verbinden läßt.
Überhaupt frage ich mich was ein Gemälde im Museum mit dem Klima zu schaffen hat? Die meisten Künstler sind tot, es schmerzt sie also nicht wenn Klimalemminge die Museen stürmen und Gemälde verunstalten. Es verletzt aber die Gefühle derjenigen die Kunst als kulturelle Errungenschaft einer Zivilisation sehen. „Man sei zum Widerstand verpflichtet,“ sagen sie, erklären auf der anderen Seite nicht, wie sie sich die Zukunft vorstellen.

So zumindest, wie sich diese zwei das vorgestellt haben und als Aktion das festkleben an der Dirigentenstange der Hamburger Elbphilharmonie wohl nicht. Genau das ist das Dilemma, denn glauben diese Leute allen Ernstes mit ihrem Lahmlegen des Berufsverkehrs, das besudeln von Kunstwerken, oder die Störung von Veranstaltungen erreichen sie irgendwas? Und glaubt man allen Ernstes die Bundesrepublik hätte international soviel Gewicht, dass die anderen Nationen klein beigeben? China Coal Energy produziert am Tag soviel CO2 wie eine Industrienation in einem Monat.
Man hat in China auch nicht vor das so schnell zu ändern, Klimaambition zum Trotz und es nutzt auch nichts, wenn China die größte Solar Farm der Welt installiert.
Man hat errechnet, dass die globale Temperatur um 2,4 Grad gestiegen sein wird, was deutlich am Ziel vorbei geht. Und genau das scheint man offensichtlich nicht zu verstehen – übrigens ein Freund, den ich mittlerweile entfremdet habe auch nicht. Der ist der irrigen Ansicht, dass wenn wir unseren CO2 Fußabdruck reduzieren wäre alles in Butter und erklärt ständig, dass China ja pro Kopf gesehen weniger CO2 als Deutschland produziert. Man wird sich nicht nur in Europa, sondern in demokratischen Ländern rund m den Globus auf diesen Zirkus einstellen müssen.
Fünfte Kolonne
Es ist ein Problem in Deutschland, dass Prominente, die man ständig durch die Talkshows hetzt, glauben, dass sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Und ein zweites Merkmal, man ist Meister des offenen Briefes. Ob BDS, Israel oder der Ukrainekonflikt, man glaubt man sei so eminent wichtig dass alle einknicken, das gilt auch und besonders für die derzeitige Deutsche Regierung. Von der AfD ist man ja die Russophilie gewohnt. Ganze AfD Reisegruppen geben sich in Moskau die Klinke in die Hand und sehen mit ihren Orden und Medaillen aus wie das Kölner Dreigestirn. Der dicke Gunner von der AfD rühmt sich ja damit das er im Donbas ein und aus geht, sowie eine eigene Matratze im Kreml sein Eigen nennen darf. Dafür schlägt er auch gerne die Blechtrommel, Pardon die Werbetrommel und schnattert fröhlich eins zu eins das nach, was ihm vom Presseministerium in Moskau vorgegeben wird. Ansonsten ist er in seiner Freizeit „Frauenrechtler.“
Wer allerdings glaubt, dass nur Rechte und linke Spinner, die noch in den Zeiten stehen geblieben sind, als es Russlandreisen als Auszeichnung der Werksleitung gab, der täuscht, – wie schrieb Wolfgang Pohrt so treffend, „Ein Volk ein Reich ein Friede“ Deutschnationale Erweckungsbewegung – diese Denkweise findet man mittlerweile auch in der Mitte der Gesellschaft. Mit offenen Briefe nach gehen sie Olaf Scholz auf den Sack. Dabei war er in Moskau und hat mit Putin geredet, dass der Tisch im Weg war ist dem deutschen Bundeskanzler nicht anzulasten.

Aber auch außerhalb Deutschlands gedeihen diese fünften Kolonnen prächtig. Mick Wallace und Clare Daly werden nicht müde zu betonen, wer hier der Schuldige ist und wurden damit Stars in Russland, China und dem arabischen Raum laut der Irish Times – leider hinter einer Paywall -. Der Flokatiteppich auf zwei Beinen und seine Freundin Daly sind ausgesprochene Chmapagnersozialisten die Wasser predigen aber selber Wein saufen. Mal reisen sie zu islamistischen Milizen in den Iraq und können dort keine Menschenrechtsverbrechen feststellen, oder Wallace, überzeugter und Bekenner Antisemit, läßt sich im rosa Leibchen mit einem Mundschutz in Form einer Palästinafahne ablichten.

Ob die beiden auf Moskaus Gehaltsliste stehen, wie einige andere, oder das aus irgendeiner Überzeugung machen, ist nicht bekannt, ich schließe da eher auf Bregenschwund (Schrumpfhirn).
Kein Antisemitismus, nirgends
Seit dem Pogrom von Alexandria im Jahre 38 nach Christus waren Juden stets Freiwild und dem Erbarmen der Mächtigen ausgeliefert. Die brauchten sie, denn Juden durften nur bestimmte Berufe, wie Geldverleiher, ausüben. Nach dem Holocaust hofften die Juden, besonders seit der Gründung eines eigenen Staates, dass der Antisemitismus langsam abebbt. Das tat er nie und je mehr ich überlege er war immer vorhanden, zwar nicht so schlimm wie in der Jahrhundertwende und im Nationalsozialismus aber doch sehr spürbar und heftig. Gerade bei Deutschland nimmt man an, dass die Deutschen, besser die Kultureliten, ein gewisses Gespür und Sensibilität dafür haben, was eigentlich Antisemitismus ist und in welcher Form er auftritt. Es ist nicht damit getan wenn man versucht Antisemitismus Kleinzureden, und das als eine Form der Israelkritik zu interpretieren. Und um den Beweis anzutreten, dass die Ansichten Wilhelm Marrs, des Nationalsozialismus und der Antisemitenpartei am deutschen Kulturbetrieb spurlos vorbeigegangen sind lud, man trotz Bedenken und Widerständen, eine antisemitische Künstlergruppe aus Indonesien ein und versuchte Arbeiten als Postkolonialismus zu verkaufen, wobei sich mir nicht erschließt wann Israel eine Kolonie in Indonesien hatte, sprach man dann vom globalen Süden. Das hatte mich an positiven Rassismus erinnert, als Legionen von Missionaren auszogen, um die Indigenen in den Schoß der Kirche zu überführen und teilweise mit Brachialgewalt und der Vorstellung die Einheimischen seien Idioten, denen man alles geben sollte, behandelt hat. Also laufen Einheimische am Amazonas in Adidas Shorts und Real Madrid Jersey rum.

Was bleibt ist die Einladung von Mitgliedern der Ryan Grupa eine Gastprofessur in Hamburg zu belegen, anstatt den Leuten ein Rückflugticket in die Hand zu legen. Es gilt dieses typische Tabu ausloten. Wie weit kann man gegen Israel gehen, bevor man auf die Finger bekommt, dabei ist es kein Geheimnis dass der Antisemitismus auch im deutschen Kulturbetrieb virulent ist. Es ist auch nicht neu, dass die Verantwortlichen sich hinter irgendwelchen Künstlern verstecken, so tun als hätten sie das nicht mitbekommen und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist irgendwelche pseudointelktuellen Schwurbeleien von sich geben die sie selbst nicht mal verstehen. Es ist der Triumph des guten Willens wie Eike Geisel es nannte. Der Versuch die Lehren, die man aus Auschwitz gezogen hat neu zu überlegen, wenn es um Israel geht. Und so wird auch die nächste Documenta vermutlich die antisemitische Karte ziehen. Irgendein Künstler oder eine Künstlergruppe findet sich immer die den Antisemitismus als eine Form der Kapitalismus oder Kolonialismuskritik verstehen. Und so lange Intellektuelle in Deutschland glauben das ausloten zu müssen, wir sich nichts ändern.
Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren – oder De Opresso Liber
Der Politiker, von dem das Zitat stammt, war Abraham Lincoln – natürlich nicht de opresso lieber -. Seit September kämpfen die Menschen im Iran um ihre Freiheit. Zu Tausenden werden sie eingesperrt, zu Tode verurteilt, auf der Straße niedergeschossen, unterdrückt oder vergewaltigt. Frauen schießt man nicht nur in’s Gesicht sondern auch in die Genitalien und was macht die Welt? Feiert eine Fußballweltmeisterschaft in der Nachbarschaft ausgerichtet von einem Bimbesverein, der ausschließlich die Interessen weniger, nicht der Mehrheit im Blick hat. Dem ehemaligen Nationalspieler Amir-Resa Nassr-Asadani droht im Iran die Todesstrafe. Sein Verbrechen ist, dass er nicht nur protestiert sondern auch die Protestierer unterstützt hat und die Reaktion? Business as usual. Das Endspiel fand ohne eine Minute des Hinweises statt, warum auch, ist ja nur ein Fußballer und auch die Mannschaften haben sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ein Grund warum ich die WM 2018 und diese WM boykottiert habe. Es macht mich nicht zu einem besseren Menschen, es beruhigt aber mein Gewissen.
Wie überhaupt die Menschen im Iran unsere Hilfe, zumindest die im Westen benötigen. Nun kann man nicht einfach in den Iran einmarschieren, man kann aber versuchen auf andere Wege Einfluß zu nehmen und sei es nur durch das stören der Kommunikation dieser Mörderbande. Wenn ich den Iran, besser das Regime sehe, dann weiß ich warum ich Atheist bin. Ein Bartzausel glaubt Ernsthaft er würde G’tt besser Allah repräsentieren und wüßte was dieser über die Proteste denkt. Man muß sich das mal vorstellen, etwas oder jemand den nie irgendeiner gesehen, beziehungsweise gesprochen hat und diese religiösen Pfeifen wollen wissen was er gesagt hat, beziehungsweise was er denkt? Vielleicht denkt er ja das sind die größten Arschlöcher die er seit Anbeginn der Zeit gesehen hat. Auch sieht man sehr gut wo die Verbrecherbanden stehen. Putin kriecht den Mullahs hinten rein, da sein Militär doch nicht die Superkraft ist und Schwierigkeiten hat, einen vermeintlich schwachen Gegner zu besiegen. Erinnert an den Gröfaz, der dachte auch man könne die Sovietunion bis 12 Uhr Mittags besiegen, wenn man um 6.30 anfängt sie zu überfallen. Ich hoffe der Tod Massa Amins war nicht umsonst und stehe an der Seite der Menschen die einfach die Schnauze voll von diesen Verbrechern, die über Leichen gehen, haben.

Im Korruptionssumpf tief und tiefer geht’s am besten bei der FIFA
Die beste WM, so wurde gesagt, sei dieses Event, dabei war es wohl so, dass die Einheimischen nach der Eröffnungsfeier zum Großteil das Stadion verließen. Und genau das war und ist eines der Probleme dieser WM, weder war sie die Beste, noch ist Katar ein Fußballland, beziehungsweise hat es irgendeine Fußballtradition. Die katarische Liga ist so Grottenschlecht, selbst die Mannschaft des CS Lebowski würde die Liga dominieren. Dementsprechend war auch der Auftritt der Nationalmannschaft. Aber, das habe ich gelernt, Kritik an den Bedingungen oder der WM waren nicht erwünscht, denn viele Leute verstanden es nicht als Kritik gegen diese WM und dieses Land, sondern als Angriff gegen den Islam und damit das Herabwürdigen der Gläubigen. Weder spielte man in einer Moschee, noch wurde das Glaubensbekenntnis gerufen und viele Menschen im Stadion waren auch keine Muslime. Kritik wurde mit dem Hinweis unterdrückt, dass in Südafrika beim Bau der Stadien auch Menschen gestorben sind und Russland nicht nur auf die Krim einmarschiert ist, sondern auch Menschen beim Bau der Stadien starben. Nur in Südafrika war es die Gewerkschaft, die für Menschenwürdige Löhne kämpften, während in Katar nicht nur die Menschenrechte, sondern auch die Arbeitsrechte mit Füßen getreten und die Leute in Dreckslöchern zusammengepfercht wurden. Ihre Arbeitgeber nahmen ihnen die Pässe ab, sie hatten von Anfang Schulden und nicht einen einzigen Tag frei in der Woche. Mir soll also niemand erzählen, dass wäre halt eine andere Form der Gastfreundschaft.
Und wenn sie bei den Arbeiten umgekommen sind, dann hat man sie in einer Holzkiste nach Hause geschickt und zum Glück nicht in einer Bananenbox. Dabei wurden die Autopsieberichte nach Gutdünken ausgestellt und die Standardtodesursache bei körperlich völlig gesunden Menschen war Herzversagen. We das glauben will, der glaubt wahrscheinlich auch das Einhörner existieren. Den Vogel schoß dann Gianni Infantino ab mit seiner Rede ab. Ein Mann, der aussieht wie ein staatlich lizensierter Trickbetrüger und diplomierter Hütchenspieler, der selbst einem alten Mann den letzten Rentencent aus der Tasche schwindelt, bezeichnete sich als schwul, als Katari, als Arbeiter und hielt in seiner Grenzdebilität Europa 3000 Jahre Geschichte vor, nicht wissend, dass vor 3000 unsere Vorfahren sich mit Farnblättern die Klabusterbeeren am Arsch abgewischt haben und es schwerlich in den Mittleren Osten geschafft hätten, um diesen zu kolonisieren. Dafür hat er ja nun seinen Wohnsitz nach Doha verlegt, für die Schweizer Steuerfahndung wahrscheinlich ein Verlust.


Bei politischen Äußerungen nahm es die Fifa und Katar sehr genau, als es um diese Armbinden ging, da war aber Feuer unterm Dach. Hingegen Äußerungen gegenüber israelischen Journalisten, die genauso wie andere akkreditiert waren, die ließ man ungeahndet. Ich frage mich also, was wäre passiert, hätte sich Israel für die Endrunde qualifiziert. Wäre es, wie bei iranischen Fans, die mit dem Journalisten feierten? Man weiß es nicht. Was dagegen klar war, dass war das die Verantwortlichen keine Probleme mit Solidaritätsbekundungen für Palästina hatten und einige Leute in Deutschland die Fahne, die das marokkanische Team vor sich hatte, als die Fahne der Westsahara zu deklarieren. Es wäre schön, wenn sich die Europäischen Verbände einig wären und diese Korruptionsmaschine Fifa verlassen würden. Aber es geht um Geld und nicht um einen Weltmeistertitel, den die meisten europäischen Verbände nur im Fernsehen sehen. Und da lob ich mir Johann Cruyff, der stieg bei mir immens in der Hochachtung als ich mitbekommen habe, dass er aus moralischen und ethischen Gründen die WM 78 boykottiert hat. Soweit reicht aber die Moral der modernen Söldner, die sch einen Dreck um die Vereine kümmern, für die sie spielen, nicht.
Groundhog day
Nun bin ich kein Prophet und kein Hellseher, aber ich habe die Befürchtung 2023 wie so wie 2022. Russland wird weiter versuchen die Ukraine zu besiegen, wobei das längst kein Krieg der Waffen ist wenn ich mir diese Hirntoten Lemminge im Westen betrachte die glauben Putin sei ein Lupenreiner Demokrat dessen Truppen ein faschistisches Regime im Nachbarland bekämpfen. Qanon und Querdenker haben sich längst andere Spielwiesen gesucht. Nach Corona ist es der angebliche Polarwinter der über Deutschland und Europa hereinbricht. Mich wundert das nicht jemand Szenen aus dem Film the Day After manipuliert hat, aber das kann ja noch kommen. Die Klimawandelleugner werden auch weiterhin glauben 50 Grad Hitze Anfang Mai seien üblich, da es für sie nun Sommer ist. Die Klimaretter werden sich weiterhin an Gemälde, auf Autobahnen und Hauptstraßen ankleben weil sie glauben diese Aktionen würden das Klima retten, während sich die Aktionäre der Energiekonzerne eine Flasche Champagner gönnen ob der Gewinne die ihre Aktien ausschütten.
Die Brexiteers glauben weiterhin dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Großbritannien wieder Kolonialmacht ist. Und während Nigel Farage hofft entweder neuer britischer Premierminister, oder Abgeordneter der Republikaner im Senat zu werden, finanziert aus Moskau. Plant Boris Johnson seine Rückkehr in die Politik, denn ohne ihn, so glaubt er, klappt das alles nicht. Das iranische Volk wird weiterhin um seine Freiheit kämpfen und die Welt dreht sich weiter, wie ein Zirkusesel dreht sie ihre Runden und wird immer neue Idioten ertragen müssen. Denn das ist gewiss. Die Idioten sterben leider nicht aus, sie werden immer mehr.
Währenddessen wird in Irland, auf der beschaulichen Countryside, die Zeit langsam aber stetig ruhig vorüberziehen und die Idioten draußen lassen.
Hinterlasse einen Kommentar